HARDROCK-HYMNEN À DISCRÉTION
2012 als Thin-Lizzy-Nachfolgeprojekt gegründet, haben sich die Black Star Riders längst als eigenständige Macht im Rockzirkus etabliert. Nun kehrt die Band um Frontmann Ricky Warwick nach neun langen Jahren ins Z7 zurück. Als Co-Headliner bringen sie die 90s-Helden Tyketto mit ihrem brandneuen Album nach Pratteln.
Ricky Warwick ist ein vielbeschäftigter Mann. Neben seinen Aktivitäten mit seiner alten Band The Almighty, als Solokünstler oder bei gelegentlichen Shows mit Thin Lizzy trägt der Musiker noch genügend Energie und Kreativität in sich, um die Black Star Riders als Sänger, Gitarrist und mittlerweile auch Hauptsongwriter immer wieder zu neuen Höhen zu führen. So stand auch nach dem Abgang von Mitbegründer und Thin Lizzy-Legende Scott Gorham eine Auflösung der Black Star Riders nicht zur Diskussion. „Scott wollte das wir weitermachen“, sagt Warwick und fährt fort: „Mein Glaube an diese Band ist so gross wie eh und je. Wir sind einzigartig und haben noch sehr viel zu sagen.“ Das letzte Album „Wrong Side Of Paradise“ beweist dies eindrücklich. Es strotzt geradezu vor eingängigen Rock-Hymnen, die auch immer wieder mal den Geist von Phil Lynott versprühen. Über die Veröffentlichung aus dem Jahr 2023 sagt Ricky: „Ich bin sehr stolz auf ‚Wrong Side Of Paradise’. Es ist eine weitere Sammlung von hymnenhaften Songs, die von wilden Gitarren und donnernden Drums angetrieben werden. Ich schreibe darin über meine eigenen persönlichen Erfahrungen. Über meine Familie, meine Freunde und darüber, wie ich die Welt sehe, die sich schneller verändert, als wir es begreifen können. Ausserdem glaube ich fest an die Kraft der Positivität. Ich denke dies ist durch das ganze Album hindurch zu spüren.“ Auf der Bühne reihen sich die neuen Songs denn auch perfekt ins Set. Spielte die Band in ihren Anfangstagen im Verhältnis 50:50 Lizzy-Hits und eigene Songs, hat die Formation längst gezeigt, dass sie genug eigenes Songmaterial mit Hitpotential vorweisen kann. Die Wurzeln der Formation werden jedoch nach wie vor gewürdigt und so findet man im Live-Repertoire neben einem Querschnitt durch die bisherigen Alben der Black Star Riders nach wie vor den einen oder anderen Thin Lizzy Klassiker.
TYKETTO: Sie waren Anfang der 90er eine der vielversprechendsten Bands des Melodic-Hardrocks. Mit den Alben „Don’t Come Easy“ (1991) und „Strength in Numbers“ (1994) war die Gruppe um Ausnahmesänger Danny Vaughn auf dem besten Weg an die Spitze der Szene. Doch das Aufkommen des Grunge versetzte dem 80er Hardrock den Todesstoss und verhinderte den ganz grossen Erfolg der Band. Reichlich frustriert und desillusioniert lösten sich Tyketto nach dem Release des dritten Studioalbums „Shine“ im Jahr 1996 auf. Zur Freude der Fans wurde 2012 mit „Dig In Deep“endlich wieder ein neues Studioalbum veröffentlicht. Seither ist die Band wieder auf der Bühne anzutreffen. 2016 wurde mit „Reach“ ein weiteres starkes Album nachgelegt, das zeigte dass Vaughn nach wie vor ein genialer Songwriter ist. Nach einer langen Durstrecke wird im Frühjahr 2026 mit „Closer To The Sun“ endlich ein weiteres Tyketto-Werk veröffentlicht. Neben Vaughn leisten Harry Scott Elliott an der Gitarre, Ged Rylands an den Keyboards, Chris Childs (Thunder) am Bass und Johnny Dee (Doro) am Schlagzeug ganze Arbeit. Auf „Closer To The Sun“ sprechen Tyketto über das wahre Leben, über Liebe, Verlust und Vergnügen. Von der hymnischen Würdigung der Macht der Liebe im Titeltrack über die druckvolle Rauheit von „Hit Me Where It Hurts“ bis hin zur Power-Ballade „The Picture“ bewegen sich Tyketto weiterhin selbstbewusst auf dem gewohnten Melodic-Rock-Terrain, das sie gross gemacht hat. Mit „Closer To The Sun“ bekräftigen Tyketto ihren Platz unter den angesehensten und beständigsten Namen der Szene. Auf der kommenden Tour werden Vaugh und seine Band die grössten Perlen aus ihrem 90er-Repertoire mit den Höhepunkten der aktuellen Scheiben kombinieren.
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