Hypocrisy

MASS HALLUCINATION TOUR 2026

Abbath · Vomitory · Vreid

MELODIC DEATH & BLACK’N’ROLL

Lange ist’s her dass die schwedischen Melodic-Death-Könige Hypocrisy das Z7 in seinen Grundfesten erzittern liessen. Doch nun kehrt die Truppe um Meister Peter Tägtgren als Headliner der „Mass Hallucination Tour 2026“ zurück. Und sie haben ein paar fette Überraschungen im Schlepptau. Das Line-Up dieser gnadenlosen Metal-Sause wird durch die norwegische Black-Metal-Ikone Abbath, die altgediente schwedische Death-Riff-Maschine Vomitory und das norwegische Black’n’Roll-Kommando Vreid komplettiert.

Google sagt: „Eine Halluzination ist die Wahrnehmung von nicht realen Reizen, die für die Betreffenden aber Realitätscharakter haben. Sie kann alle Sinne betreffen.“ Wenn Schwedens Todesblei-Ikone Peter Tägtgren mit seiner Death-Metal-Institution Hypocrisy auf der „Mass Hallucination Tour 2026“ loslegt, werden vor allem die Gehörgänge in gehörigem Mass gefordert. Der Sänger, Multiinstrumentalist und Produzent kann mit seiner Formation auf dreieinhalb Jahrzehnte Band-History zurückblicken, in denen mehr als ein Dutzend Alben veröffentlicht, hunderte von Gigs gespielt und die Herzen und Seelen von abertausenden Fans auf der ganzen Welt erobert wurden. Die einflussreiche schwedische Death-Metal-Band hat sich in den frühen 90er Jahren von einem Underground-Act zu einer der angesehensten und erfolgreichsten Gruppen des Genres entwickelt. Hypocrisys Trademark-Sound ist eine einzigartige Mischung aus aggressivem Death Metal und einem unnachahmlichen Gespür für reichhaltige Texturen, einprägsame Melodien, massive Grooves und vielseitige Vocals. Ganz gleich, ob man sich das äusserst morbide „Osculum Obscenum“-Album (1993), den legendären Track „Roswell 47“ (1996), die Scheibe „The Arrival“ (2004) oder das viel gelobte 2021er-Werk „Worship“ anhört, Hypocrisy bieten eine spannende und dynamische Metal-Reise, die eine Diskografie hervorgebracht hat, die in ihrer Qualität und künstlerischen Vielfalt ihresgleichen sucht. Tägtgren und seine Truppe beweisen auch nach all den Jahren , dass sie nach wie vor eine der innovativsten und bedeutendsten Melodic-Death-Formationen der ganzen Szene sind.

Abbath:
Nach der gefeierten „Abbath plays Immortal“-Tour 2024 beehrt uns die norwegische Black-Metal-Ikone auch im Jahr 2026. Als Frontmann von Immortal und Old Funeral, mit dem Projekt I oder auch als Solokünstler hat sich Abbath in den letzten 37 Jahren mit seinem unverkennbaren Growling und charakteristischen Gitarrenriffs einen Namen in der internationalen Metal-Szene gemacht. Die letzten zehn Jahre war Abbath mit seiner eigenen Formation erfolgreich unterwegs, dennoch wurden immer wieder Gerüchte nach einer Rückkehr zu Immortal laut. Immortal-Gitarrist Demonaz liess jedoch klar und deutlich verlauten, dass er eine Reunion mit seinem ehemaligen Kollegen kategorisch ablehnt. Abbath war von 1990 bis 2014 das Aushängeschild und die Stimme der norwegischen Black-Metal-Kult-Truppe. Seither hat der Riff-Maestro seinen Platz im Heavy-Metal-Olymp mit drei Soloalben weiter gefestigt. Der Kritiker des Metal Hammer schrieb zum letzten Abbath-Album „Dread Reaver“ folgende Zeilen: „Allein die Abbath’sche Art Riffs zu zelebrieren ist nach wie vor einzigartig und bereits ausreichend für eine Kaufempfehlung an Freunde gediegener Old-School-Klänge wie auch Black-Metal-Fans.“

Vomitory:
In jedem ernsthaften Gespräch über Death Metal muss der Name Vomitory auftauchen. Nach ihrer Gründung im Jahr 1989 veröffentlichten sie zwischen 1996 und 2011 acht der besten Alben, die das Genre je hervorgebracht hat. 2013 trennte sich das Quartett. Der Ruhestand der Band war jedoch nur von kurzer Dauer: 2019 kehrten sie auf die Bühnen zurück, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern. Und 2023 veröffentlichten sie mit dem monströsen „All Heads Are Gonna Roll“ ihr erstes neues Album seit zwölf Jahren. Es bietet den klassischen Vomitory-Sound mit einigen neuen Wendungen und ist alles, was sich die treuen Fans erhofft haben. Die Band hat sich reichlich Zeit gelassen, bevor sie sich dem Album widmete, anstatt es zu überstürzen. Schlagzeuger Tobias Gustafsson: „Wir haben erst mal nur zum Spass ein paar Songs geschrieben, um zu sehen, ob wir es noch drauf haben, bevor wir die endgültige Entscheidung getroffen haben, weiterzumachen und ein neues Album zu produzieren.“ Ein weiser Entscheid, wenn man sich die Grooves und die Riff-Attacken des Albums zu Gemüte führt. Und nun steht auch schon wieder neues Material von Vomitory an. Am ersten Oktober vermeldete die Band auf ihren Social-Media-Kanälen: „The recording for our 10th album has begun!“ Wir sind in freudiger Erwartung.

Vreid:
Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 sind die norwegischen Extreme-Metaller Vreid mit ihrer feinen Mischung aus 70s Rock, klassischem 80s- und norwegischen Black Metal in der Szene unterwegs. Sie spielen ihren ganz eigenen Black’n’Roll voller Energie, Experimente, Kreativität, Intensität und Nachdenklichkeit. Vreid haben sich auf ihren Alben immer wieder mit dem Verhältnis von Leben und Tod und dessen Auswirkungen auf das Empfinden und Handeln der Menschen beschäftigt. Der Zorn, der sich in der Auseinandersetzung mit diesem Thema einstellen kann und auch im Bandnamen seinen Nachhall findet, ist immer wieder spürbar. Das verwundert nicht bei einer Band, deren Gründung mit einem tragischen Todesfall zusammenhängt: 2004 kam Valfar, der Sänger der Vorgänger-Band Windir in einem Schneesturm ums Leben. Aber Vreid wären nicht Vreid, wenn es auf ihren Werken nur schwermütig zugehen würde. Die melodischen, groovenden Anteile sind stets vorhanden und die Band hat bei aller Nachdenklichkeit auch immer ein Augenzwinkern parat.

Videos

HYPOCRISY - They Will Arrive

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HYPOCRISY - Chemical Whore

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ABBATH - Warriors

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VOMITORY - All Heads Are Gonna Roll

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VREID - Flammen

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Eventinfos

Datum: 19.04.2026

Beginn: 18:30

Einlass: 17:30

Mindestalter: 10 Jahre

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